In the late 1770s, in the midst of the French Enlightenment, Franz Anton Mesmer was at the height of his medical career. Hundreds of people flocked to be cured by the man in the lilac taffeta robe who waved his hands and an iron rod over his patients’ bodies, sending them into fits as they fell to the ground. Mesmer believed he had discovered a fluid, something akin to electricity, which he.. Friedrich Anton Mesmer and the theory of animal magnetism đ Franz Anton Mesmer (1734-1815) was an Austrian physician who trained at the University of Vienna. His 1766 doctoral thesis proposed that celestial bodies exert a gravitational influence on the human body through an invisible fluid – an idea he later developed into his signature concept of “animal magnetism.” According to.
Franz Anton Mesmer â in Publikationen manchmal auch Friedrich Anton Mesmer â (* 23. Mai 1734 in Iznang; â 5. MĂ€rz 1815 in Meersburg) war ein deutscher Arzt. Er fĂŒhrte âmagnetischeâ Kuren durch und begrĂŒndete den animalischen Magnetismus, auch Mesmerismus genannt.
Biografie
Familie
Franz Anton Mesmer war das dritte von neun Kindern des Anton Mesmer, eines Försters beim FĂŒrstbischof von Konstanz. Der Bischof residierte in Meersburg. Franz Anton Mesmer wuchs auf in Iznang, jetzt ein eingemeindeter Ortsteil von Moos (am Bodensee) auf der Höri am Bodensee, wo er in der HöristraĂe 10 wohnte. Sein Geburtshaus, ein Fachwerkgehöft, ist noch erhalten. Seine UrgroĂeltern, GroĂeltern, Eltern, Geschwister und Neffen und Nichten lebten meistenteils in der Bodensee-Gegend. Das kleine Dorf Iznang gehörte wie sein Sterbeort Meersburg bis 1803 zum Hochstift/FĂŒrstbistum Konstanz. 1768 heiratete er Maria Anna von Posch geborene Eulenschenk, eine reiche Witwe und damals auch Besitzerin von Schloss RothmĂŒhle in Schwechat-Rannersdorf bei Wien.
Schulzeit und erste Studien
Von 1742 bis 1746 erhielt er Musik- und Lateinunterricht im Kloster GrĂŒnenberg (ehemals zwischen Moos (am Bodensee), Ortsteil Weiler, und Gaienhofen). Von Bischof Franz Konrad von Rodt erhielt er ein Stipendium und besuchte 1746 bis 1750 das Jesuitenkolleg in Konstanz, am heutigen Sitz des Stadttheaters Konstanz. Danach folgte 1750 bis 1754 das Studium der Logik, Metaphysik und Theologie an der JesuitenuniversitĂ€t Dillingen. Ab 1753 studierte er fĂŒr kurze Zeit Theologie am Jesuitenkolleg der UniversitĂ€t Ingolstadt.
In Ingolstadt studierte er zudem Mathematik, Philosophie, Physik, alte Sprachen und das Französische.
Wiener Zeit
1759 zog Mesmer nach Wien, wo er zunĂ€chst Jura und dann Medizin studierte. Er wurde als SchĂŒler von Gerard von Swieten, Hofarzt der Kaiserin Maria Theresia, akzeptiert. Auch der Boerhaave-SchĂŒler Anton de Haen gehörte zu seinen medizinischen Lehrern. Beeinflusst vom katholischen Priester Johann Joseph GaĂner beschĂ€ftigte er sich mit den Auswirkungen der Planeten auf den Menschen. Im Jahr 1766 erhielt er bei der öffentlichen Disputation vor der Hohen Medizinischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Wien unter Vorsitz von Gerard von Swieten und Anton von Störk den medizinischen Doktorgrad. In seiner durch die Lehren des Paracelsus inspirierten Dissertation De planetarum influxu in corpus humanum (Der Einfluss der Planeten auf den menschlichen Körper) entwickelte er die Idee, die gegenseitigen AnziehungskrĂ€fte der Planeten ĂŒbten ein âsubtiles physisches Fluidumâ aus. Das von Mesmer postulierte magnetische Fluidum stand fĂŒr ihn sowohl im Zusammenhang mit den damaligen Theorien zur Gravitation, zum Ferromagnetismus, zur ElektrizitĂ€t und zur WĂ€rme als auch mit der als Rapport bezeichneten zwischenmenschlichen Kommunikation.
Am 10. Januar 1768 heiratete er die im April 1767 verwitwete Maria Anna von Posch, geborene von Eulenschenk. Sie zogen in Wien in die LandstraĂe 261, in ein Haus mit Laboratorium, Praxis, groĂem Garten und Theater, und pflegten wegen Mesmers Liebe zur Musik Umgang mit Christoph Willibald Gluck, Joseph Haydn, Leopold Mozart und dem damals bereits als Wunderkind gefeierten Wolfgang Amadeus Mozart. Immer wieder fĂ€lschlich mit Anton Mesmer in Verbindung gebracht wurde und wird Mozarts Singspiel (in der Partitur: Operette) Bastien und Bastienne. Auftraggeber war nach Georg Nikolaus Nissen und Otto Jahn indes sein Vetter, der Rektor der BĂŒrgerschule zu St. Stephan, Joseph Conrad Mesmer. Anton Mesmer hingegen spielte im Jahr 1773 auf der Glasharmonika der Marianne Davies (in Leopold Mozarts Brief: Miss Devis). Mozart komponierte zwei StĂŒcke fĂŒr die Glasharmonika (KV 647 und KV 356).
1774 hörte Mesmer von den Heilerfolgen des Jesuitenpaters und Astronomen Maximilian Hell, die dieser mit Magneten erzielt hatte, deren natĂŒrlicher Strahlung er eine heilsame Wirkung auf tierische und menschliche Organismen zuschrieb. Nach einigen eigenen Experimenten gelangte er zu der Ăberzeugung, dass die Magnetkuren, die er ebenfalls anzuwenden begann, nicht durch seine Magneten, sondern seinen eigenen körperlichen Einfluss zustande kamen. Diese Thesen legte er im Sendschreiben an einen auswĂ€rtigen Arzt ĂŒber die Magnetkur (Wien 1775) fĂŒr die Fachwelt nieder und nannte sie âAnimalischen Magnetismusâ.
Die Wiener Medizinische FakultĂ€t stand den Thesen Mesmers sehr kritisch gegenĂŒber, und als er ein Hospital fĂŒr seine Methode des Heilens in Wien grĂŒndete und damit sehr erfolgreich war, formierten sich die Gegner. Sie benutzten seine erfolglose Therapie der bekannten Pianistin und Komponistin Maria Theresia Paradis (1759â1824), die seit dem dritten Lebensjahr blind war, um seine Heilmethode als unwirksam hinzustellen. Dies wurde fĂŒr ihn zum Stolperstein. 1777 wurde von einer durch die Kaiserin einberufenen Expertenkommission festgestellt, dass Mesmers Heilmethode nur Betrug sei.
Zeit in Paris
Am 20. Januar 1778 zog Mesmer daher nach Paris. Im Februar 1778 quartierte er sich in einem Haus an der Place VendÎme ein. Die Wiener Gesandtschaft half ihm beim Aufbau einer Praxis, die innerhalb kurzer Zeit sehr beliebt und erfolgreich war. Auch hier wurde er von der medizinischen FakultÀt feindlich aufgenommen. Die von der UniversitÀt eingesetzte Kommission kam zu einem ebenso vernichtenden Urteil wie die Kommission in Wien.
Im Jahr 1779 formulierte er 27 LeitsĂ€tze in der Abhandlung ĂŒber die Entdeckung des tierischen Magnetismus. Von Ludwig XVI. und Marie-Antoinette wurde ihm eine betrĂ€chtliche Summe fĂŒr seine Methode geboten. Ihm ging es aber angeblich nicht um Geld, sondern um die Anerkennung seiner Methode, und er zog vorĂŒbergehend nach Spa.
Mesmer kehrte 1781, durch Nicolas Bergasse bestĂ€rkt, nach Paris zurĂŒck. Bergasse, einem Verfechter der Mesmerschen Theorien, gelang es, eine Subskription zu eröffnen, die 340.000 Livres eintrug, obwohl die genaue Behandlungsmethodik nie mitgeteilt wurde. Daraufhin verlagerte Mesmer sich darauf, seine âheilsame Praktikâ in zwanzig geschlossenen Vereinen mit dem Namen Gesellschaft der Harmonie im gesamten Königreich Frankreich durch von ihm aufgestellte Lehrer gemeinnĂŒtzig ausfĂŒhren zu lassen. Dies gelang ihm zehn Jahre lang. Er verfasste seine MaĂregeln zur Heilbehandlung auf Französisch, das er erst in Frankreich erlernte. Ein berĂŒhmter SchĂŒler war General Lafayette.
Durch seine groĂe Bekanntheit sah sich die Regierung im MĂ€rz 1784 schlieĂlich veranlasst, die Sache durch eine Königliche Kommission, die u. a. mit den Wissenschaftlern Jean Sylvain Bailly, Joseph-Ignace Guillotin, Benjamin Franklin und Antoine Laurent de Lavoisier besetzt war, genau zu untersuchen. Diese kam zusammen mit der Königlichen Medizinischen Gesellschaft zu einem sehr ungĂŒnstigen Urteil, da sie keine klare Beweiskette zwischen Behandlung und Heilungserfolg feststellen konnten.
Wegen der sich abzeichnenden Revolution flĂŒchtete er in sein Vaterland. Es folgten Reisen durch England und Deutschland.
Reise ins Badische
Johann Caspar Lavater hatte sich 1785 beim Badischen Markgrafen Karl Friedrich fĂŒr den Magnetismus eingesetzt. Der Magnetismus wurde untersucht, kritisiert, vom Markgrafen anerkannt (Geheimes Kabinetts-Protokoll vom 17. MĂ€rz 1788) und von AnhĂ€ngern der magnetischen Bewegung ausgeĂŒbt. Im Juni 1788 kam Mesmer nach Karlsruhe.
Reise nach Wien
Nach dem Tod seiner von ihm getrennt lebenden Frau im Jahr 1790 kam er am 14. September 1793 in Wien an, wurde wegen jakobinischer Gesinnung denunziert, am 17. November 1793 in Vorhaft genommen und am 9. Dezember wegen der entlastenden Polizeiberichte trotz staatsgefÀhrdender frecher Reden in die Gegend seines Geburtsortes verwiesen und unter Beobachtung gestellt.
Schweizer Landrecht
Daraufhin lieĂ er sich im Thurgau in der Schweiz nieder und erwarb 1794 das Landrecht. Bis 1798 lebte er in Wagenhausen TG bei Stein am Rhein. Er hatte die Schweiz zu seiner Wahlheimat in der NĂ€he zu seiner Bodenseeheimat erkoren. Nach seiner Abschiebung aus Wien hatte er 1798 eine Briefanschrift in Wagenhausen im Kanton Thurgau sĂŒdwestlich von Stein am Rhein. Schon vor Mesmer setzten andere Ărzte Magneten ein. Diese Therapie war meist wirkungslos. Schweizer Ărzte hielten nicht viel von Mesmers Methoden.
Aufenthalt in Paris und Versailles
Von Wagenhausen kehrte er 1798 nach Paris zurĂŒck. Von 1798 bis 1801 war er in Paris und Versailles. In Frankreich war er zum MillionĂ€r geworden. Seine Geldanlage in französischen Staatspapieren (rentes viagĂšres) war nach der Revolution entwertet worden. Es gelang ihm 1798 als crĂ©ancier d’Ă©tat zum Ausgleich jĂ€hrlich eine Rente von 3000 Frs zu erhalten (auch nach Deutschland). Im Jahr 1799 brachte er die MĂ©moire sur ses dĂ©couvertes und im Jahr 1800 seine Briefe ĂŒber den Ursprung der Blattern heraus. Im Februar 1801 zog er nach Versailles. Im Winter 1802/1803 kehrte er von Versailles nach Riedetsweiler nördlich von Meersburg (heute Meersburg-Riedetsweiler) zurĂŒck.
Frauenfeld im Thurgau
Ab 1808 bis 1812 lebte Mesmer zurĂŒckgezogen in Frauenfeld in der Schweiz und hatte dort seine Praxis im Haus mit den Arkaden in der ZĂŒrcherstrasse 153, ehemals Haus Nr. 47 und zahlte dafĂŒr drei fl. Gemeindekosten. Er behandelte auch in seinem höheren Alter meist unentgeltlich arme Kranke aus der Umgebung. Im Jahr 1808 besuchte ihn der Arzt Jos. Anton ZugenbĂŒhler, der daraufhin im Journal der practischen Heilkunde den Artikel Nachricht von Mesmers jetzigem Leben und Aufenthalt veröffentlichte. In Berlin wurde eine Kgl. preuĂ. Untersuchungskommission fĂŒr den tierischen Magnetismus unter dem Vorsitz von Christoph Wilhelm Hufeland eingesetzt. In deren Auftrag kam der Arzt Karl Christian Wolfart im September 1808 zu Mesmer und wurde von Mesmer in der Theorie und Praxis des Mesmerismus unterrichtet.
Mesmer hielt brieflichen Kontakt mit Wolfart, der die meistenteils auf Französisch geschriebenen Niederschriften ĂŒber die Entdeckungen und Erfahrungen aus vierzig Jahren nach Berlin mitgenommen hatte und sie als Buch herausgeben sollte. 1813 wurde er mit dem Druck des Werkes beauftragt, das 1814 unter dem Titel Mesmerismus oder System der Wechselwirkungen erschien.
Das Buch gliedert sich in Teil I âPhysikâ und Teil II âMoralâ. Im ersten Teil werden Mesmers praktische Heilbehandlung und seine ErklĂ€rung des HeilphĂ€nomens behandelt. Im zweiten Teil befasst sich Mesmer mit Staat, Verfassung, Erziehung, Strafgesetzbuch, Abgaben sowie MaĂen und Gewichten.
Aufenthalt in Konstanz
Nach seiner Rehabilitation kehrte Mesmer im Dezember 1808 von Frauenfeld nach Deutschland zurĂŒck und wohnte bis 1814 in Konstanz im GebĂ€ude Zum Hardthaus in der HussenstraĂe 17, ehemals Haus Nr. 560. Das Hardthaus wurde von 1797 bis 1829 als Posthalterei gefĂŒhrt.
Letzter Aufenthalt in Meersburg
Im Sommer 1814 wohnte er in Riedetsweiler bei Meersburg in einer wohnlich eingerichteten Scheune des Bauernhofes Sebastian Futterer (frĂŒher Wirtshaus zu den Drei LĂŒmmeln). Dieses Haus wurde im Jahr 1912 in der Baitenhauser StraĂe 5 durch einen Nachfolgebau ersetzt. Am Erker der Nordwestecke dieses Hauses wurde zur Erinnerung an Mesmer ein Wappen mit gleichschenkligem Dreieck mit Strahlenkranz und der Jahreszahl 1814 von der StraĂe aus unsichtbar angebracht.
Im Herbst 1814 zog er mit seiner HaushĂ€lterin, seinem Diener und seiner Dienstmagd zu seinem letzten Aufenthaltsort nach Meersburg in das GebĂ€ude des Heilig-Geist-Spitals (heute Vineum Bodensee), in die âPfrĂŒndnerstubeâ im 1. Stock. Sein Neffe, der Spitalpfleger Cajetan Strommayer, hatte ihm diese Bleibe vermittelt. Mesmer diskutierte mit den Seminaristen FeĂler und Schreiber und dem Studenten Waldmann naturwissenschaftliche Themen.
Mesmer war ab 26. Februar 1815 krank und starb in Meersburg am 5. MĂ€rz 1815 an einem Schlaganfall.
Wichtige Begegnungen
Franz Xaver Messerschmidt und Mesmer
Franz Xaver Messerschmidt (1736â1783) war ein KĂŒnstler, der insbesondere durch seine PortrĂ€tplastiken bekannt wurde. Mesmer machte seinen Freund Messerschmidt mit seinen Theorien vertraut, die spĂ€ter in dessen Plastiken einflossen.
Maria Theresia Paradis und Mesmer
Maria Theresia Paradis (1759â1824) war seit ihrem dritten Lebensjahr blind. Sie war eine bekannte Pianistin und Komponistin. Paradis war mit Mesmer gut befreundet und verkehrte in seinem Palais auf der LandstraĂe in Wien. Sie erhoffte sich durch seine Behandlung Heilung. Die Behandlung der âJungfer Paradisâ, die Besserung der Beschwerden durch die Vorgehensweise Mesmers sowie die Beendigung des Heilverfahrens durch den Vater Paradis schildert Mesmer aus seiner Sicht in der âAbhandlung ĂŒber die Entdeckung des thierischen Magnetismusâ.
Der psychologisch einfĂŒhlsame Roman Alissa Walsers Am Anfang war die Nacht Musik beschĂ€ftigt sich mit der historischen Begebenheit der medizinischen Behandlung Theresias von Paradis in der Klinik des Wiener Arztes und Magnetiseurs Mesmer, dessen bruchstĂŒckhaftem Erfolg und dem anschlieĂenden internationalen Aufsehen. Basierend auf Walsers Roman entstand 2017 der Film Licht (auch Mademoiselle Paradis) von Regisseurin Barbara Albert mit Maria Dragus in der Rolle der Maria Theresia Paradis und Devid Striesow als Franz Anton Mesmer.
Wolfgang Amadeus Mozart und Mesmer
Das angeblich von Franz Anton Mesmer 1768 beauftragte Singspiel Bastien und Bastienne des 12-jÀhrigen Mozart nach dem Text von Friedrich Wilhelm Weiskern (u. a.) enthÀlt die Rolle des Dorfwahrsagers und Zauberers Colas, in dem man verschiedentlich den Magnetiseur Mesmer charakterisiert sieht.
In Mozarts Oper âCosĂŹ fan tutteâ (1790) nach einem Libretto Lorenzo da Pontes wird der Mesmerismus satirisch dargestellt: Guglielmo und Ferrando tĂ€uschen einen Selbstmord durch Gift vor und werden vom eilig herbeigerufenen Doktor (in Wirklichkeit das verkleidete HausmĂ€dchen Despina) in einer Parodie auf die Magnetisiermethode Mesmers âgeheiltâ. In vielen Inszenierungen hantiert Despina dabei mit der ĂŒberdimensionierten Attrappe eines Hufeisenmagneten.
Originalquellen und -stĂŒcke zu Mesmer in Museen/Archiven
Einige dieser Quellen und StĂŒcke wurden vom 24. April bis 27. September 2015 in der Ausstellung in Meersburg, Heilig-Geist Spital Magie des Heilens. Die wundersamen Erkundungen des F. A. Mesmer ausgestellt.
- Kernerhaus in Weinsberg aus der Sammlung Kerners zu Mesmer: ĂlgemĂ€lde mit dem PortrĂ€t Mesmers von 1810 im Alter von 76 Jahren, Medizinisches Doktordiplom Mesmers an der UniversitĂ€t Wien aus dem Jahr 1766, Siegelring Mesmers mit dem Kopf Platos.
- UniversitÀtsbibliothek der UniversitÀt Wien: Doktorarbeit Mesmers von 1766 mit 48 Seiten, aufgesetzt in Konstanz am 4. April 1814 De planetarium influxu. Dissertatio physico-medica.
- Schiller-Nationalmuseum in Marbach: Briefe, Briefabschriften von und an Mesmer, PlÀne zum Mesmer-Grabmal in Meersburg innerhalb der Kerner-Akten.
- Staatsarchiv des Inneren und der Justiz in Wien: Erkundigungen und Geheimberichte ĂŒber Mesmer im Archiv der Polizeyhofstelle.
- UniversitÀtsbibliothek Freiburg: Briefe Mesmers in der Handschriftenabteilung.
- MusĂ©e d’histoire de la medecine et de la pharmacie UniversitĂ© Claude Bernard Lyon: Rapport des commissionaires chargĂ©s par le roi de l’examen du magnĂ©tisme animal, Paris 1784 mit dem Ergebnis, dass das Fluidum nicht nachweisbar sei. Weiter das BehandlungsgerĂ€t Baquet von Franz Anton Mesmer, um 1784.
- Stadtarchiv Meersburg: Testament Mesmers, aufgesetzt in Konstanz am 4. April 1814. Renovierung des Mesmer-Grabmales 1902, BĂŒcher von und ĂŒber Mesmer.
- Landesmuseum WĂŒrttemberg Stuttgart: Glasharmonika aus dem 18. Jahrhundert. Franz Anton Mesmer spielte auf einer Glasharmonika. An einem horizontal ausgerichteten Stab hintereinander gereihte Klangschalen aus Glas wurden mit einer FuĂmechanik zum Rotieren gebracht. Der Finger des Spielers wurde gegen einzelne Klangschalen gehalten. Ein sphĂ€rischer Ton bzw. eine Tonabfolge entstand.
- Neues Schloss (Meersburg): Kleine Dokumentation in einem Raum im zweiten Obergeschoss. BĂŒcher von Meiners und Kluge.
- BibliothĂšque nationale de France, Paris: Nachlass.
VorlĂ€ufer, SchĂŒler und vergleichbare Heilmethoden
Die Idee der Lebenskraft (âBio-Energieâ) und des Magnetismus hat die Menschen immer wieder inspiriert. Verschiedene esoterische Lehren und Kulte verwenden Konzepte, die Mesmers Lehre Ă€hneln. Die Romantik zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Deutschland förderte die erneute Verbreitung der Mesmerschen Thesen. Die Lehren des Franz Anton Mesmer hatten auf verschiedene Bereiche der Psychologie groĂe Auswirkungen. Somnambulismus (Armand Marie Jacques de Chastenet de PuysĂ©gur), Psychoanalyse (Sigmund Freud), Suggestionstherapie (Ămile CouĂ©) und Hypnose, aber auch parapsychologische Therapien oder die aus dem Chinesischen ĂŒbernommene Theorie des Lebensmagnetismus QĂŹ (Chi) enthalten Elemente seiner Werke. Auch die riesige Praxis des kontroversen Wunderheilers Arthur Lutze in Köthen wandte die Mesmerschen Magnetisiermethoden noch Mitte des 19. Jahrhunderts bei Tausenden von Patienten an.
Erinnerungen an den Menschen Mesmer
Mesmers Testament und Nachlass
Mesmer verfasste sein Testament handschriftlich und mit Unterschrift und Sigel in Konstanz am 11. April 1814. Joseph Ludolph Wohleb fand das Testament 1934 im Archiv des Amtsgerichtes Ăberlingen. Von dort kam es dann in das Stadtarchiv Meersburg.
In seinem Testament verfĂŒgte er eine schlichte Beerdigung und eine Autopsie seines Körpers, damit âbesonders in der Gegend der Blase gesehen werde, was die Ursache des vieljĂ€hrigen Leidens gewesenâ sei. Seine Dissertationsurkunde und seinen Siegelring erwarb Justinus Kerner.
Mesmers Grab
Franz Anton Mesmers Grabstelle befindet sich auf dem Friedhof Meersburg in Meersburg beim Hochkreuz, in 10 Meter Entfernung von der westlichen Friedhofsmauer.().
Ein dreieckiger gerundeter weiĂer Marmorblock befindet sich auf drei Stufen aus weiĂem Sandstein, die sich nach oben hin verjĂŒngen und in einem ebenfalls gerundeten, dreiseitigen Grundriss liegen. Das Grabmal wurde von der Gesellschaft der Naturforscher in Berlin gestiftet, von Bildhauer Sporer in Konstanz gestaltet, 1830 errichtet und 1902 renoviert.
Karl Christian Wolfart lieferte hauptsĂ€chlich die Idee zum Denkmal und trug hauptsĂ€chlich die Kosten. Auf der Seite gegen Sonnenaufgang befindet sich das strahlende Symbol fĂŒr das Auge Gottes ĂŒber dem Namen Franz Anton Mesmer. Gegen Nordwest ist in konzentrischen Kreisen das Sonnensystem mit Sonne, Mond, Planeten und Erde und unter der Erdkugel steht: geboren am 23. Mai 1734. Gegen SĂŒdwest das Symbol einer brennenden Fackel, das mit dem Bild eines stilisierten Palmzweiges ein Kreuz bildet und darunter: gestorben den 5. MĂ€rz 1815. Auf der oberen FlĂ€che des Steines sind Leben und Bewegung durch eine Bussole (Magnetkompass) und eine Sonnenuhr (deren Polstab fehlt) symbolisiert. Die Darstellung des Planetensystems war bereits im Anhang (Fig. 8) des Buches Mesmerismus von Karl Christian Wolfart aufgefĂŒhrt. Justinus Kerner schrieb das Gedicht Auf Anton Mesmers Grab, enthalten in seinem Gedichtband WinterblĂŒthen von 1859.
WĂŒrdigungen
Ehrungen
- Mesmer wurde am 28. November 1775 als Korrespondierendes Mitglied in die Churbayerische Academie der Wissenschaften in MĂŒnchen aufgenommen.
- Die preuĂische Kommission von 1812 zur Untersuchung des Magnetismus kam zu einem positiven Resultat.
Biografien
Karl Bittel nennt folgende wichtige Biografien ĂŒber Mesmer: âKluge (1811), Hall (London 1845), Ennemoser (1852), Bersot (Paris 1853), Kerner (1856), Wurm (1857), Wurzbach (1867), Kiesewetter (1893), Podmore (London 1909), Tischner (1928), SchĂŒrer-Waldheim (1930), Zweig (1931)â. Ferner nennt er Margaret Goldsmith (London 1934) sowie Jean Vinchon (Paris 1936).
Bilder, BĂŒsten, MuseumsstĂŒcke
- 1770 schuf der Bildhauer Franz Xaver Messerschmidt eine jugendlich wirkende BĂŒste Mesmers.
- Um 1784: Kupferstich mit PortrÀt Franz Anton Mesmer in der UniversitÀtsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main.
- 1810: Ălbild mit PortrĂ€t Franz Anton Mesmer im Kernerhaus.
- Eine der Figuren der Magischen SĂ€ule von Peter Lenk in Meersburg stellt Mesmer mit einem riesigen Hufeisenmagneten dar.
- Im Stadtmuseum von Meersburg, KirchstraĂe 4, sind Stationen seines Lebensweges dokumentiert.
- BĂŒste Franz Anton Mesmer, gefertigt im Jahr 2013 durch den Bildhauer Friedhelm Zilly in der Uferanlage beim Hafen in Iznang.
- 2019 wurde an dem GebĂ€ude, das 1920 an der Stelle des seinerzeitigen Palais Mesmer errichtet worden ist, eine Gedenktafel fĂŒr F. A. Mesmer angebracht (Rasumofskygasse 29, 1030 Wien).
Mesmer in Literatur und Film
Das im ĂŒbertragenen Sinne von gebannte Aufmerksamkeit erregen, hypnotisieren gebrĂ€uchliche englische Verb to mesmerize erinnert noch heute an seinen Namen.
Literatur
- In den ErzÀhlungen E. T. A. Hoffmanns, unter anderem in Der Magnetiseur und Das öde Haus, spielt der animalische Magnetismus eine wichtige Rolle.
- Edgar Allan Poe schrieb in einer seiner Kurzgeschichten ĂŒber absonderliche Experimente mit dem Magnetismus Der Fall Valdemar (The Facts in the Case of M. Valdemar).
- Jean Paul experimentierte mit magnetistischen Heilmethoden, von deren Wirksamkeit er ĂŒberzeugt war.
- Alexandre Dumas der Ăltere erwĂ€hnt Mesmer in seinem Roman Das Halsband der Königin. Er beschreibt darin, wie angeblich Marie-Antoinette, beziehungsweise ihre DoppelgĂ€ngerin, ein Bad in den magnetischen Wannen seines damaligen Pariser Institutes nimmt.
- Horst Wolfram GeiĂler lĂ€sst Mesmer als Nebenfigur im Roman Der liebe Augustin (1921) auftreten.
- Stefan Zweig schrieb einen biographischen Essay Die Heilung durch den Geist: Mesmer, Mary Baker-Eddy, Freud. (1931).
- Toni Rothmund schildert Mesmers Lebensweg in ihrem Roman Mesmer: Genie oder Scharlatan (1939); Arzt oder Scharlatan. Ein Mesmer-Roman (1951).
- FĂŒr die Hauptperson Friedrich Meisner seines Romans Der fĂŒnfte Winter des Magnetiseurs entlieh Per Olov Enquist ZĂŒge Franz Anton Mesmers.
- Jaan Kross behandelt in seinem Roman Mesmeri ring (Der Mesmerkreis) die Zeit der Sowjetisierung in Estland. Der Titel verweist auf die Versuche einer Familie, mithilfe eines Mesmerkreises Kontakt zu einer inhaftierten und verschollenen Person aufzunehmen.
- Alissa Walser macht in ihrem 2010 erschienenen Roman Am Anfang war die Nacht Musik die Begegnung zwischen Mesmer und Maria Theresa Paradis zum zentralen Gegenstand. Sie schildert die Begebenheit aus der Sicht des Arztes Mesmer, aus der Sicht der Patientin Paradis und aus der Sicht von deren Eltern. Die Eltern befĂŒrchten im Roman, dass ihre Tochter durch Mesmers Behandlung ihre VirtuositĂ€t verlieren könnte.
Film
- Episoden aus Mesmers Leben wurden 1994 von Roger Spottiswoode in dem Spielfilm Mesmer verarbeitet.
- Kiyoshi Kurosawa nennt Mesmer in seinem Horrorfilm Cure. Hier studiert der Hypnotiseur Mesmers Arbeiten.
- Basierend auf dem Roman von Alissa Walser entstand 2017 der Film Licht (auch Mademoiselle Paradis) von Regisseurin Barbara Albert mit Maria Dragus in der Rolle der Maria Theresia Paradis und Devid Striesow als Franz Anton Mesmer.
Ausstellungen ĂŒber Mesmer
- 24. April bis 27. September 2015: Heilig-Geist-Spital Meersburg: Magie des Heilens. Die wundersamen Erkundungen des F. A. Mesmer. Wien â Paris â Meersburg.
Schriften (Auswahl)
- Antonii Mesmer Dissertatio physico-medica de planetarum influxu, Dissertation, Wien 1766
- Sendschreiben ĂŒber die Magnetkur an einen auswĂ€rtigen Arzt, Wien 5. Januar 1775 (Sendschreiben an Johann Christoph Unzer in Altona)
- Zweites Schreiben an das Publikum, Wien 1775
- Drittes Schreiben an die Frankfurter, 1775
- Schreiben ĂŒber die Magnetkur, ohne Ort 1776
- Mémoire sur la découverte du magnetisme animal, Didot, Genf und Paris 1779 (Digitalisat der Erstausgabe, E-Text der Ausgabe Paris 1826)
- Lettre Ă Monsieur Mesmer et autres piĂšces concernant la maladie de la Dlle. Berlancourt de Beauvais, Beauvais 1781
- PrĂ©cis historique des faits relatifs au magnĂ©tisme-animal / Jusques en avril 1781. Par M. Mesmer, Docteur en mĂ©decine de la FacultĂ© de Vienne., London 1781 (Digitalisat auf Französisch; âĂbersetzung aus dem Deutschenâ.)
- Abhandlung ĂŒber die Entdeckung des thierischen Magnetismus, Carlsruhe 1781 (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv) (Nachdruck: TĂŒbingen 1985, ISBN 3-88769-507-0); Wayback [1] â Ăbersetzung der âMĂ©moire sur la dĂ©couverteâ.
- Lettre de M. Mesmer à M. le comte de C⊠d.d. Paris, 31. août 1784, 1784
- Lettre d’un mĂ©decin de Paris Ă un mĂ©decin de province, ohne Ort 1784
- Lettres de M. Mesmer Ă M. Vicq.-d’Azyr et Ă Messieurs les auteurs du Journal de Paris, BrĂŒssel 1784
- Lettres de M. Mesmer Ă Messieurs les auteurs du Journal de Paris et Ă M. Franklin, ohne Ort 1784
- ThĂ©orie du monde et des ĂȘtres organisĂ©s suivant les principes de MâŠ., Paris 1784 (Digitalisat)
- Aphorismes, hrsg. v. Louis Caullet de Veaumorel, Paris 1785 (Digitalisat)
- Correspondence de M. M[esmer] sur les nouvelles dĂ©couvertes du baquet octrogone, de l’homme-baquet et du baquet moral, pouvant servir de suite aux aphorismes, hrsg. v. Alphonse Toussaint Joseph AndrĂ© Marie Marseille de Fortia de Piles, François Jourgniac de Saint-MĂ©ard und Pierre Marie Louis de Boisgelin de Kerdu, Libourne, Paris 1785 (Digitalisat) â alle Namen von Autor und Herausgebern erscheinen in dem Buch nur abgekĂŒrzt
- Lettre de l’auteur de la dĂ©couverte du magnĂ©tisme animal Ă l’auteur des RĂ©flexions prĂ©liminaires, ohne Ort 1785 (Digitalisat)
- LehrsĂ€zze des Herrn Mesmer’s. So wie er sie in den geheimen Versammlungen der Harmonia mit getheilt hat, und worinnen man seine GrundsĂ€zze, seine Theorie, und die Mittel findet selbst zu magnetisiren. Hrsg. v. Louis Caullet de Veaumorel. Verlag der akademischen Buchhandlung, StraĂburg 1785
- SupplĂ©ment aux Observations de M. Bergasse, ou RĂšglemens des sociĂ©tĂ©s de l’harmonie universelle, ohne Ort 1785 (Digitalisat)
- Neue BeitrĂ€ge zur praktischen Anwendung des Thierischen Magnetismus. In verschiedenen AbhandlungenâŠ; Ein Nachtrag zu den LehrsĂ€tzen des Hrn Mesmers âŠ; Aus Hrn. Caullet de Veaumorel dritter Ausgabe mit möglichster Treue ĂŒbersetzt, StraĂburg 1786
- Introduction au magnétisme animal par M. P. Laurent, suivie des prinxcipaux aphorismes du docteur Mesmer, Lange-Lévy, um 1788 (Digitalisat)
- Lettres de F. A. Mesmer sur l’origine de la petite vĂ©role et le moyen de la faire cesser, Paris 1799
- Mémoire de F. A. Mesmer ⊠sur ses découvertes, Paris 1799 (Digitalisat)
- Ueber meine Entdeckungen: Aus dem Französischen ĂŒbersetzt (In Paris herausgenommen im 8n Jahre d. Republik), Stahl, Jena 1800
- Allgemeine ErlĂ€uterungen ĂŒber den Magnetismus und den Somnambulismus. Als vorlĂ€ufige Einleitung in das Natursystem, Buchhandlung des Hallischen Waisenhauses, Halle u. a. 1812
- Ueber den Ursprung und die wahre Natur der Pokken, so wie ĂŒber die Möglichkeit der gĂ€nzlichen Ausrottung durch die einzig richtige naturgemĂ€sse Verfahrungsart bei der Geburt, Buchhandlung des Waisenhauses, Halle und Berlin 1812
- Karl Christian Wolfart (Hrsg.): Mesmerismus. Oder System der Wechselwirkungen, Theorie und Anwendung des thierischen Magnetismus als die allgemeine Heilkunde zur Erhaltung des Menschen. Mit dem BildniĂ des Verfassers und 6 Kupfertafeln. Nikolai, Berlin 1814 Digitalisat
- (fr) âMemoires de Mesmerâ (Heilweise und Briefe durch Autor Mesmer im Internet)
Literatur
(chronologisch geordnet)
In der Ausstellung in Meersburg, Heilig-Geist Spital Magie des Heilens. Die wundersamen Erkundungen des F. A. Mesmer vom 24. April bis 27. September 2015 wurden in einem BĂŒcherbaum exemplarisch 500 BĂŒcher ĂŒber Mesmer und den Mesmerismus ausgestellt. BĂŒcher erschienen in den LĂ€ndern Frankreich, England, Spanien, Italien, Niederlande, Schweden, Ungarn, Griechenland, USA, Kanada, Uruguay und Thailand.
Sachbuch
- Justinus Kerner: Franz Anton Mesmer aus Schwaben, Entdecker des thierischen Magnetismus. Erinnerungen an denselben, nebst Nachrichten aus den letzten Jahren seines Lebens zu Meersburg am Bodensee. Frankfurt am Main, Literarische Anstalt 1856. Digitalisiert bei Google
- Constantin von Wurzbach: Mesmer, Franz Anton. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 17. Theil. Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1867, S. 427â433 (Digitalisat).
- Bernhard Milt: Franz Anton Mesmer und seine Beziehungen zur Schweiz. Leemann, ZĂŒrich 1952.
- Margarethe Hansmann: Die Psychologie Franz Anton Mesmers. Gestaltanalytische Untersuchungen der Lehre F. A. Mesmers u. ihrer Entwicklungsphasen. [Mit Zusammenfassung]. Graz 1957. II, 387, 9 Bl. (Dissertation an der Ăsterreichischen Nationalbibliothek).
- Otto Maurus: Dr. med. Franz Anton Mesmer, der Entdecker des tierischen Magnetismus nach seiner Schrift âSystem der Wechselwirkungenâ 1780. Hrsg. vom Verein fĂŒr Geschichte des Hegau e. V. In: Hegau â Zeitschrift fĂŒr Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee. Selbstverlag, Band 6, Nr. 2, Konstanz/Singen (Hohentwiel) 1958, S. 226â239.
- Ernst Benz: Franz Anton Mesmer und seine Ausstrahlung in Europa und Amerika. Fink, MĂŒnchen 1976 (= Abhandlungen der Marburger Gelehrten Gesellschaft; 1973/2).
- Ernst Benz: Franz Anton Mesmer und die philosophischen Grundlagen des âanimalischen Magnetismusâ. In: Abhandlungen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse. 1977/4. Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz u. a. 1977.
- Gereon Wolters (Hrsg.): Franz Anton Mesmer und der Mesmerismus. Wissenschaft, Scharlatanerie, Poesie. In: Konstanzer Bibliothek, Band 12. UVK UniversitÀts-Verlag Konstanz, Konstanz 1988, ISBN 3-87940-335-X.
- Hans Peter Treichler: Die magnetische Zeit. Alltag und LebensgefĂŒhl im frĂŒhen 19. Jahrhundert. Schweizer Verlagshaus, ZĂŒrich 1988, ISBN 3-7263-6522-2.
- Quirin Engasser (Hrsg.): GroĂe MĂ€nner der Weltgeschichte. 1000 Biographien in Wort und Bild. Neuer Kaiser Verlag, Klagenfurt 1987, ISBN 3-7043-3065-5, S. 308.
- Jean Thuillier: Die Entdeckung des Lebensfeuers. Franz Anton Mesmer. Eine Biographie. Zsolnay, Wien/Darmstadt 1990, ISBN 3-552-04207-5.
- Armin Prinz: Mesmer, Franz Anton. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 17. Duncker & Humblot, Berlin 1994, ISBN 3-428-00198-2, S. 209â211 (deutsche-biographie.de).Â
- Ernst Florey: Ars magnetica. Franz Anton Mesmer (1734â1815), Magier vom Bodensee. UVK UniversitĂ€ts-Verlag Konstanz, Konstanz 1995, ISBN 3-87940-483-6.
- Ingrid Kollak: Literatur und Hypnose. Der Mesmerismus und sein Einfluà auf die Literatur des 19. Jahrhunderts. Campus, Frankfurt am Main/New York, 1997, ISBN 3-593-35745-3. (Zugleich Dissertation, UniversitÀt Essen 1995.)
- Heinz Schott: Dr. Franz Anton Mesmer (1734â1815) â Arzt und Naturphilosoph, Entdecker des animalischen Magnetismus. Dorfwerkstatt Gaienhofen, Folge 08-1999. In Zusammenarbeit mit dem Hermann Hesse-/Höri-Museum Gaienhofen am Bodensee.
- Peter Sloterdijk: Menschen im Zauberkreis. Zur Ideengeschichte der NÀhe-Faszination. In: Ders.: SphÀren I. Blasen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-41022-9.
- Helen Thompson: Gender, or the king’s secret. Franz Anton Mesmer’s magnetic public sphere. In: Mary Ann OâFarrell (Hrsg.): Virtual Gender. Fantasies of subjectivity and embodiment. University of Michigan Press, Ann Arbor 1999, ISBN 0-472-09708-3, S. 65â90.
- Jörn Steigerwald: âDie Normalisierung des Menschen.â Eine anthropologiegeschichtliche Problemskizze am Beispiel der Mesmerismusdiskussion des Jahres 1784. In: Jörn Steigerwald, Daniela Watzke (Hrsg.): Reiz â Imagination â Aufmerksamkeit. Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2003, S. 13â40.
- Alfred J. Gabay: The covert enlightenment. Eighteenth-century counterculture and its aftermath. In: Swedenborg Studies. Band 17. Swedenborg Foundation Publishing, West Chester PA 2004, ISBN 0-87785-314-2.
- Ethel Matala de Mazza: âWechselreitzungâ. Organische Gemeinschaft und Poetik der Stimulation bei Novalis und Franz Anton Mesmer. In: Gabriele Brandstetter, Gerhard Neumann (Hrsg.): âRomantische Wissenspoetikâ. Die KĂŒnste und die Wissenschaften um 1800. Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2004, ISBN 3-8260-2632-2, S. 243â258.
- Werner E. Gerabek: Mesmer, Franz Anton. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): EnzyklopÀdie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 973.
- Bruce Mills: Poe, Fuller, and the Mesmeric Arts. Transition states in the American Renaissance. University of Missouri Press, Columbia u. a. 2006, ISBN 0-8262-1610-2.
- Jutta Gruber: Angst und Faszination. Eine Neubewertung des Animalischen Magnetismus Franz Anton Mesmers (= Medizin im Kulturvergleich. Band 20). LIT Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-8258-5669-4.
- Thomas Knubben: Mag(net)ische Heilkunst. Vor 200 Jahren starb der Wunderdoktor und MitbegrĂŒnder der Psychotherapie Franz Anton Mesmer. In: SchwĂ€bische Heimat. Bd. 66 (2015), Nr. 1, S. 31â37 doi:10.53458/sh.v66i1.2095.
- Thomas Miller:Â Franz Anton Mesmer. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 38, Bautz, Nordhausen 2017, ISBN 978-3-95948-259-2, Sp. 952â959.
- Thomas Knubben: Mesmer oder die Erkundung der dunklen Seite des Mondes. Klöpfer &Meyer, TĂŒbingen 2015, ISBN 978-3-86351-094-7; Neuauflage: Hirzel, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-7776-3045-8.
Belletristik
- Stefan Zweig: Franz Anton Mesmer, in: Die Heilung durch den Geist. Mesmer, Mary Baker-Eddy, Freud. Insel, Leipzig 1931 (E-Text)
- Toni Rothmund: Arzt oder Scharlatan. Roman. Deutsche Buchgemeinschaft, Berlin 1951.
- Monika Schmitz-Emans: Der Abenteurer als Magnetiseur. Franz Anton Mesmer. In: Horst Albert Glaser; Sabine Kleine-RoĂbach (Hrsg.): Abenteurer als Helden der Literatur. Metzler, Stuttgart u. a. 2002, ISBN 3-476-45301-4, S. 227â244.
- Hademar Bankhofer: Der Wunderheiler der Kaiserin Maria Theresia. Amalthea, Wien 2005, ISBN 3-85002-528-4.
- Alissa Walser: Am Anfang war die Nacht Musik. Roman. Piper, MĂŒnchen/ZĂŒrich 2010, ISBN 978-3-492-05361-7.
Weblinks
- Literatur von und ĂŒber Franz Anton Mesmer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werke von und ĂŒber Franz Anton Mesmer in der Deutschen Digitalen Bibliothek
- Catharina Bonnemann, Burkhart BrĂŒckner: Mesmer, Franz Anton, Biographisches Archiv der Psychiatrie (BIAPSY)
- Peter Burkhard: Biographie von Franz A. Mesmer
- Wirkungsgeschichte Franz Anton Mesmers
- Ole Daniel Enersen: Franz Anton Mesmer (Memento vom 6. August 2024 im Internet Archive) bei whonamedit.com
- cabinetmagazine.org (englisch, mit dzt. in der Wikipedia nicht verfĂŒgbarem Bildmaterial, insbesondere dem âmagnetischen Zuberâ, der fĂŒr Gruppentherapie genutzt wurde.)
- vgl. Informationen zur Meersburger Sonderausstellung 2015 auf der Website des Ausstellungsplaners
Einzelnachweise
Franz Anton Mesmer Photos et images de collection Getty Images
Franz Anton Mesmer PDF Hysteria Medicine
Mesmer hypnotizing a patient. Franz Anton Mesmer (17341815) was a
Maurice Valentin Borrel (18041882). Franz Anton Mesmer (17341815
Franz Mesmer’s hypnotic health craze National Geographic
Dr Anton Photos and Premium High Res Pictures Getty Images
Franz anton mesmer hires stock photography and images Alamy
Franz Anton Mesmer S. Hirzel Verlag
3drose, Historical Art Portrait, Mesmer, Franz Anton, Doctor Eu10
Le docteur Franz Anton Mesmer (17341815), medecin autrichien
3drose, Historical Art Portrait, Mesmer, Franz Anton, Doctor Eu10
Franz Friedrich Anton Mesmer Austrian doctor known for inducing a
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Franz Anton Mesmer The Doctor Who âMesmerizedâ Europe With Animal
Franz Mesmer’s hypnotic health craze National Geographic
Franz Mesmer, 1734 1815, German Physician Stock Photo Alamy
Franz Anton Mesmer Discoverer of Animal
Franz Mesmer A Picture Of Franz Anton Mesmer , The Austrian Scientist
Historical Art portrait, Mesmer, Franz Anton, doctor EU10 PRI0016
Franz Anton Mesmer (born May 23, 1734, Iznang, Swabia [Germany]âdied March 5, 1815, Meersburg, Swabia) was a German physician whose system of therapeutics, known as mesmerism, was the forerunner of the modern practice of hypnotism.. Franz Anton Mesmer’s theory of animal magnetism captivated 18th-century Europe. Discover how mesmerism sparked a medical craze and helped inspire modern hypnosis.